Elektro-Autos – eine gute Alternative?

Die meisten Autobesitzer in Deutschland haben in der Regel ein Auto, das entweder Benzin oder Diesel als Treibstoff benutzt.

Doch weil sowohl Benzinpreise als auch Dieselpreise von Jahrzehnt zu Jahrzehnt steigen, stellt sich für Autobesitzer die Frage, wie sie Spritkosten reduzieren könnten.

Eine der Möglichkeiten besteht in der Ersetzung des normalen Pkws durch ein Elektro.

Was zeichnet ein Elektroauto aus?

Anstelle eines Otto- oder eines Dieselmotors benutzt es eine Traktionsbatterie, die den Elektromotor mit benötigter Energie versorgt.

Durch diese Besonderheit entfällt der Bedarf an einem Gangschalter.

Die Beschleunigung wird dabei durch bloßes Drücken auf das Gaspedal erreicht.

Dabei erfolgt die Beschleunigung in der Regel viel schneller als bei konventionellen Pkws:

Ein Tesla S beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer binnen 2,5 Sekunden.

Vor- und Nachteile vom Elektro-Pkw

Diese enorme Beschleunigung macht es notwendig, nach dem Erreichen der erwünschten Geschwindigkeit den Pkw zu drosseln.

Weniger Kosten beim Fahren

Doch dieser Mangel wird durch die größere Sparsamkeit des Elektroautos wettgemacht:

Während ein konventioneller Pkw durchschnittlich 7-14 Euro pro Hundert Kilometer verbraucht, liegen die Fahrtkosten bei einem Elektro-Pkw bei 4-5 Euro pro 100 Kilometer.

Außerdem punktet es mit fehlenden Vibrationen, geringerem Geräuschpegel und Schadstofffreiheit.

Kurze Reichweite?!

Bis vor Kurzem wurde die im Vergleich zu gewöhnlichen Pkws geringere Reichweite der Elektroautos als Hauptmanko betrachtet.

In allermeisten Fällen beträgt sie 100 bis 300 Kilometer.

Doch statistische Erhebungen zeigen, dass mehr als 90 % aller Fahrten, die ein Autobesitzer macht, eine Länge von weniger als 50 Kilometer haben.

Außerdem steht nach der Entwicklung von Tesla S ein Modell zur Verfügung, das eine Reichweite von bis zu 600 Kilometer aufweist und somit auch in diesem Punkt mit normalen Pkws konkurrieren kann.

Umweltbewusstes Verhalten wird belohnt

Ein Kauf von einem Elektroauto kann nicht nur zum Sparen an Spritkosten führen, sondern auch die Kasse des Autokäufers aufbessern.

Das liegt daran, dass heute viele Staaten und sogar Autohersteller das ökologische Verhalten von Autokäufern belohnen.

Dabei kann die Belohnung mehrere Tausend Euro betragen.

Teure Anschaffung von Elektroautos

Diese Prämie ist meistens auch notwendig, weil elektrische Pkws in der Regel teurer als vergleichbar große normale Autos sind.

Außerdem ist das Ladenetz selbst in Deutschland bei Weitem nicht so gut ausgebaut wie das von gewöhnlichen Tankstellen.

Doch mit solchen Modellen wie Tesla S spielt dieser Nachteil kaum eine Rolle.

Bequemes Nachladen zu Hause

Entscheidet man sich für ein preisgünstigeres Modell wie BMW I3, so kann man von der Tatsache profitieren, dass ein Elektro-Pkw auch zu Hause aufgeladen werden kann

Sofern ein Stellplatz für das Auto in der Nähe einer Steckdose vorhanden ist.

Daher kann man den Pkw am Abend an die Steckdose anschließen und am Morgen mit voll betankter Batterie fahren.

Um den Prozess zu beschleunigen, kann der Autobesitzer Drehstrom mit Wallbox nutzen, was den Ladevorgang um ein Vielfaches verkürzt.

Und der hohe Preis lässt sich sowohl mit der Kaufprämie als auch mit Autokrediten bezahlen.

Daher können sich die meisten Erwerbstätigen in Deutschland ein Elektroauto leisten.

Positive und negative Eigenschaften der Elektro-Pkws in Übersicht

  • + keine Emissionen
  • + geringere Betriebskosten
  • + kein Lärm
  • + keine Vibrationen
  • + Möglichkeit, den Pkw zu Hause zu tanken
  • + Kaufprämie
  • – höherer Anschaffungspreis
  • – größeres Gewicht
  • – geringere Reichweite

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