Selbstverschuldeter Unfall

Selbstverschuldeter Unfall – Richtig handeln

Unfälle passieren

In solchen Fällen sind Autobesitzer neidisch auf Fußgänger: Bums – und das eigene Auto ist in einen Verkehrsunfall verwickelt.

Noch schlimmer sieht es dann aus, wenn Sie den Verkehrsunfall verursacht haben. Aber selbst in solche einem Schlamassel gibt es eine richtige Verhaltensstrategie.

Was Sie tun und was Sie vermeiden sollten

Der erste Punkt dieser Strategie lautet: Unterschreiben Sie niemals die Schuldanerkenntnis, ganz egal, wie hoch die aktuellen oder Dieselpreise auch sein mögen.

Denn Ihr Urteilsvermögen kann infolge des erlebten Schocks getrübt sein. Deshalb sollte der Schuldige in jedem einzelnen Fall in aller Ruhe durch kompetente Organe ermittelt werden.

Der nächste Punkt dieser Verhaltensstrategie besteht darin, eigene Haftpflichtversicherung zu informieren.

Denn auch wenn Sie einen Unfall verursacht haben, kommt die Versicherung für die Schäden am Auto des Geschädigten auf.

Sollte eine Ermittlung ergeben haben, dass Sie Schuld am Unfall waren, so ist deshalb auch diese Info an die Versicherung weiterzuleiten.

Was zahlt die Versicherung?

Eine Haftpflichtversicherung kann unterschiedliche Ausprägungen haben. In allermeisten Fällen wird die sogenannte Teilkaskoversicherung abgeschlossen.

Dies bedeutet, dass nur ein Teil möglicher Schäden im Falle des Eintreten des Versicherungsfalles abgedeckt ist. Dann gibt es Entschädigung nur für das Opfer und nicht für den Verursacher.

Eine andere Variante stellt die sogenannte Vollkaskoversicherung dar. Diese bedeutet, dass sämtliche Schäden ersetzt werden.

Wenn Sie eine Vollkaskoversicherung haben, dann können Sie damit rechnen, dass auch Schäden an Ihrem Auto ersetzt werden.

Allerdings müssen Sie in dem Fall auch die sogenannte Selbstbeteiligung bezahlen, deren Höhe von den Bedingungen des konkreten Vertrages abhängt.

Was sollten Sie über die Besonderheiten der Vollkaskoversicherung noch wissen?

Wenn es zu einem durch sie verursachten Unfall kommt, werden Sie von der Vollkaskoversicherung auch höher eingestuft, was bedeutet, dass Sie höhere Beiträge zahlen müssen.

In Zeiten, in denen sowohl Benzinpreise als auch Dieselpreise ansteigen, ist das noch ein Grund, vorsichtig und unter Einhaltung aller Verkehrsregeln zu fahren.

Sie haben den Unfall beabsichtigt

Dieser Ratschlag ist insofern wichtig, als dass vorsätzliche und grob fahrlässig verursachte Unfälle selbst für Vollkaskoversicherungen ein No-Go sind.

Das bedeutet, dass Sie mit keiner Auszahlung rechnen können, wenn Sie einen Unfall absichtlich verursacht haben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Unterschreiben Sie niemals ein Schuldzugeständnis. Wer einen Unfall verursacht hat, muss in jedem Fall einzeln und von zuständigen Behörden geklärt werden.
  • Informieren Sie ihre Versicherung über den Vorfall.
  • Klären Sie durch die Lektüre des Versicherungsvertrages, ob Sie eine Teil- oder eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben.
  • Bei einer Vollkaskoversicherung stellen Sie sich auf die Bezahlung der Eigenbeteiligung und die Hochstufung ein.
  • Bei einer Teilkaskoversicherung müssen Sie für die Reparatur Ihres Autos selbst aufkommen.
  • Bei absichtlich verursachten Unfällen zahlt keine Versicherung irgendetwas.

Fazit

Ein Unfall ist immer unangenehm, ganz egal, ob man ihn verschuldet hat oder nicht.

Doch auch wenn ein Unfall durch eigenes Verschulden zustandekam, gibt es richtige Schritte, die unternommen werden müssen.

Erstens sollte man niemals ein Schuldgeständnis unterzeichnen. Zweitens sollte man seine Versicherung informieren. Und drittens muss man zu Ausgaben bereit sein.

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