Bußgeldfallen Winter

Wie Sie sich gegen Bußgeldfallen im Winter schützen

Das Autofahren im Winter hat seine Tücken.

Die Autofahrer kämpfen mit ungewohnten Umständen wie extremen Minustemperaturen, schwierig zu beherrschenden Straßenverhältnissen und anderen ebenso überforderten Verkehrsteilnehmern.

Besonderheiten beim Autofahren in der kalten Jahreszeit

Verzichten Sie lieber auf Fahrten, die nicht zwingend notwendig sind, etwa den Umweg zur Tankstellen mit vermeintlich besonders günstigen Benzinpreisen und Dieselpreisen.

Ein simpler Blechschaden kann leicht einen vierstelligen Euro-Betrag ausmachen. Die wenigen Cents, die beim Tanken eingespart werden können, sind dann schnell wieder weg!

Aber auch ein parkendes Auto kann eine winterliche Bußgeldfalle sein.

So kann ein Fahrzeug mit den falschen Saison-Kennzeichen, das im öffentlichen Raum herumsteht, durchaus die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter auf sich ziehen.

Aktuell kostet das vierzig Euro Bußgeld, einen Punkt in Flensburg sowie eventuell das Abschleppen.

Wer sich trotz der widrigen Bedingungen hinters Steuer setzt, sollte besonders vorsichtig fahren und bestimmte Vorkehrungen treffen.

Vertrauen Sie keineswegs darauf, dass die Polizei bei Verstößen gegen Vorschriften ein Auge zudrücken wird.

Fahrer, Fahrzeug und Fahrweise sollten der Jahreszeit angepasst sein, um Punkte in Flensburg und Bußgelder zu zu umgehen.

Der Fahrer

Dicke Winterkleidung wie Mützen, Schals und Wintermäntel sollten Ihre Bewegungsfreiheit und Sicht nicht einschränken, sodass Sie jederzeit angemessen auch auf unerwartete Vorkommnisse reagieren können.

Vermeiden Sie es auch Auto zu fahren, wenn Sie nicht fit sind. Wer Fieber hat, gehört ins Bett, nicht hinters Steuer!

Das Fahrzeug

Mängel am Fahrzeug gehören zu den häufigsten Bußgeldfallen im Winter, die sich aber mit ein wenig Vorbereitung vermeiden lassen.

Das Fahrzeug sollte wintergerecht ausgestattet sein, das heißt über Winter- oder Ganzjahresreifen mit ausreichender Profiltiefe verfügen.

Scheibenwischwasser und Kühlerflüssigkeit sollten mit Frostschutzmittel versehen sein. Die Scheiben müssen frei und die Karosserie von Schneemassen befreit sein.

Logischerweise sollte im Tank genügend Benzin oder Diesel enthalten sein. Warten Sie nicht auf günstige Dieselpreise oder und tanken Sie lieber frühzeitig.

Sollte Ihnen der Kraftstoff ausgehen, etwa weil Sie auf der Autobahn längere Zeit im Stau gestanden sind, drohen empfindliche Strafen.

Übrigens: Die Tankstellen verkaufen in Deutschland in der kalten Jahreszeit speziellen Winterdiesel, der bis -20° Celsius fließfähig bleibt.

Die neueren Motoren kommen damit im Regelfall auch zurecht. Bei noch tieferen Temperaturen und bei älteren Autos müssen Sie eventuell Additive hinzufügen.

Genauere Information erhalten Sie an der Tankstelle, bei Ihrer Werkstatt oder beim Hersteller des Fahrzeugs.

Die Fahrweise

Die Fahrweise ist an die äußeren Umstände anzupassen. So ist damit zu rechnen, dass der Bremsweg deutlich länger als bei normaler Beschaffenheit der Fahrbahn ist.

Niederschläge wie Schnee, Regen oder Nebel können, die Sicht verschlechtern. Fahren Sie deshalb langsam und umsichtig.

Fazit

  • Lassen Sie das Auto bei widrigen Verkehrsverhältnissen lieber stehen. Gehen Sie zu Fuß oder steigen Sie um auf öffentliche Verkehrsmittel.
  • Bereiten Sie sich und Ihr Fahrzeug auf die ungewohnten Bedingungen rechtzeitig vor. Eine Erinnerung im Kalender hilft Ihnen, rechtzeitig die Reifen zu wechseln und Frostschutz aufzufüllen.
  • Überprüfen Sie den Zustand des Fahrzeugs im Verlauf des Winters regelmäßig, insbesondere vor längeren Fahrten. Tanken Sie rechtzeitig!
  • Wenn Sie fahren, fahren Sie rechtzeitig los, damit Sie nicht in Eile kommen und doch zu sehr aufs Gas drücken müssen.

Gute Fahrt!

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