Leichtlauf-Reifen

Geringerer Rollwiderstand dank Leichtlauf-Reifen

Der Rollwiderstand ist eine der wesentlichen Spritverbrauchsfaktoren jedes Autos. Wird er gesenkt, verringern sich die Spritkosten wesentlich.

Falls Sie Ihren Rollwiderstand maßgeblich reduzieren möchten, bietet sich die Verwendung von Leichtlauf-Reifen an.

Die speziellen Autoreifen sorgen für weniger Spritverbrauch und schonen gleichzeitig die Umwelt.

Weniger Rollwiderstand, weniger Spritverbrauch

Der Rollwiderstand ist eine der Hauptursachen bei jedem Auto für einen erhöhten Spritverbrauch. Der Widerstand, welcher beim Rollen der Reifen auftritt, entsteht bei der Verformung der Reifen.

Im Zuge dieser Verformung erzeugen die Reifen Wärme, welche ungenutzt verloren geht. Folglich verbraucht das Auto mehr Sprit, wodurch die Spritkosten deutlich ansteigen und die Umwelt unnötig belastet wird.

Generell handelt es sich beim Rollwiderstand bei einem von mehreren Widerstanden, welche beim Betrieb des Fahrzeugs auftreten.

Neben dem Luftwiderstand und der Schwerkraft treten Reibungswiderstände und Trägheitskräfte auf, welche den Motor deutlich belasten.

Dennoch besitzt der Rollwiderstand eine Belastung von rund 25 Prozent bzw. einem Viertel.

Somit ist er auch für nahezu einem Viertel des Kraftstoffverbrauchs verantwortlich, wobei die Bereifung des Autos den Rollwiderstand beeinflussen kann.

Einen geringeren Rollwiderstand ermöglichen

Möchten Sie für Ihr Fahrzeug einen geringeren Rollwiderstand ermöglichen, sollten Sie zunächst Ihre Bereifung überprüfen und gegebenenfalls austauschen.

Generell hängt der Reifenrollwiderstand von zahlreichen Faktoren ab. Zu diesen zählen die Reifenbreite, das Reifenmaterial, die Profilbeschaffenheit, der Reifenluftdruck sowie die Beschaffenheit des Untergrundes.

Beispielsweise besitzen breite Reifen mit einem zu niedrigen Reifendruck einen deutlich höheren Rollwiderstand als schmale Reifen mit hohen Reifendruck.

Befestigen Sie an Ihrem Fahrzeug passende Reifen, verringern Sie somit den Rollwiderstand und sparen Sprit.

Da die Optik bei vielen Automobilherstellern aber das entscheidende Kriterium ist, statten diese ihre Fahrzeuge mit immer breiter werdenden Reifen aus.

Deshalb sollten Sie, falls Sie den Rollwiderstand selbst verringern möchten, immer eine eigene Bereifung durchführen.

Jedoch lässt sich eine Druckerhöhung der Reifen nur bis zu einem gewissen Grad durchführen. Möchten Sie den Rollwiderstand mit einem höheren Reifendruck senken, sollten Sie deshalb stets diese Grenze beachten.

Wird der Luftdruck mit 0,2 bzw. 0,3 Bar erhöht, kann eine Verschlechterung von Fahrtsicherheit und -komfort auftreten.

Zugleich fällt das Spritersparnis verhältnismäßig gering aus, wenn nur der Luftdruck der Reifen erhöht wird.

Die richtige Bereifung wählen

Die richtige Bereifung wirkt sich wesentlich auf den Rollwiderstand und folglich auf den Spritverbrauch aus.

Während Maßnahmen wie dünne Reifen oder ein höherer Reifenluftdruck nur bis zu einem gewissen Grad die Spritkosten eindämmen können, fällt der Rollwiderstand bei speziellen Reifentypen deutlich geringer aus.

Viele Autofahrer setzen inzwischen auf sogenannte Leichtlauf-Reifen. Diese tragen ebenfalls den Namen Energiesparreifen, Energie-Reifen oder Eco-Reifen.

Leichtlauf-Reifen besitzen ein spezielles Design. Sie verfügen über ein Laufflächendesign und bestehen zugleich aus einer eigenen Gummimischung.

Die Kombination aus beiden Elementen sorgt dafür, dass diese Reifen auf einen geringen Rollwiderstand optimiert sind.

Dank ihres Designs und der eigenen Gummimischung senken die Leichtlauf-Reifen zwar den Spritverbrauch. Dennoch besitzen sie auch ihre negativen Seiten.

Die speziellen Reifen weisen eine deutlich geringere Haftung auf. Die verminderte Haftung können Sie insbesondere bemerken, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug bei Nässe unterwegs sind.

Im Vergleich zu anderen Reifenarten schneiden die Leichtlauf-Reifen in unabhängigen Test in den meisten Fällen deutlich schlechter als herkömmliche Reifen ab.

Wird das Fahrzeug somit häufig in vor allem nasser bzw. feuchter Umgebung betrieben, können Leichtlauf-Reifen zwar ein Spritersparnis bringen.

Dennoch erhöht sich zugleich das Unfallrisiko deutlich, da die notwendige Haftung aufgrund der Beschaffenheit der Räder nicht gegeben ist.

Spritersparnis der Leichtlauf-Reifen

Obwohl Leichtlauf-Reifen nicht für jedes Fahrzeug bzw. für jeden Untergrund die richtige Bereifung sind, zeigen sie ein wesentliches Potenzial bei der Spritersparnis.

Werden Leichtlauf-Reifen mit Reifen mit gleicher Reifendimension und gleichen Profilen verglichen, können Sie ein Einsparpotenzial von bis zu dreißig Prozent feststellen.

Werden Geländereifen und Leichtlauf-Reifen bei einem Fahrzeug mit Otto-Motor verglichen, tritt im Stadtverkehr ein Spritersparnis von vier bis sechs Prozent auf.

Außerorts können Sie mit Leichtlauf-Reifen drei bis fünf Prozent des Sprits einsparen.

Auf der Autobahn ist das Spritersparnis am geringsten. Leichtlauf-Reifen sorgen hier lediglich für einen geringeren Spritverbrauch von lediglich zwei bis drei Prozent.

Der Spritverbrauch mit Leichtlauf-Reifen bei Elektrofahrzeugen und Niedrigenergiefahrzeugen hingegen fällt deutlich anders aus.

Aufgrund der Konstruktion der Autos können Sie mit einer Verbrauchsreduktion in Höhe von 15 bis nahezu 50 Prozent rechnen.

Rollwiderstand und Spritverbrauch klug gesenkt

Letztendlich sorgen Leichtlauf-Reifen aufgrund ihrer Konstruktion für einen geringeren Rollwiderstand und somit für ein wesentliches Spritersparnis.

Der eingesparte Sprit schont nicht nur die Umwelt, sondern ebenfalls die eigene Brieftasche.

Dennoch ist die Anschaffung der speziellen Reifen deutlich höher, sodass Sie die Kostenersparnis durch die Reifen erst nach ausführlicher Benutzung bemerken.

Weniger Rollwiderstand durch richtige Bereifung – Anpassung von Reifeneigenschaften

  • Große Reifen – größerer Rollwiderstand
  • Leichtlauf-Reifen aufgrund ihrer Beschaffenheit geringerer Rollwiderstand
  • bestehen aus speziellem Design und eigener Gummimischung
  • Leichtlauf-Reifen besitzen gleichzeitig weniger Haftung – nicht für nasse Untergründe geeignet
  • deutliches Spritersparnis vor allem in der Stadt – Spritersparnis durch verminderten Rollwiderstand
  • eigene Anschaffung der Reifen – größerer Kostenpunkt, welcher erst nach einiger Benutzung rentiert

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