Leerlauf vermeiden, Sprit sparen

In Zeiten von Niedrigzinsen ist jeder gesparte Euro das Doppelte wert! Niemand hat etwas zu verschenken, schon gar nicht Geld.

Schlagen Sie den Dieselpreisen oder Benzinpreisen ein Schnippchen!

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie durch bewusstes Fahren weniger Benzin und Diesel verbrauchen.

Tipp 1: An Ampeln bei Rot Motor ausschalten!

Auch im Leerlauf verbraucht Ihr Auto Sprit.

Wenn Sie an roten Ampeln oder an Bahnübergängen mehr als 20 Sekunden warten müssen, schalten Sie den Motor ab.

Vor allem im innerstädtischen Verkehr macht sich das bemerkbar. An Bahnübergängen ist es laut §30 StVO sogar vorgeschrieben.

Bei Nichtbeachtung kann das zu einem Verwarnungsgeld bis 10 Euro führen.

Geht es weiter, schalten Sie die Zündung wieder an, ohne Gas zu geben. Ist der Motor warm, springt er auch so wieder an.

Tipp 2: Vorausschauendes Fahren

Lassen Sie, vor allem im Stadtverkehr, mehr Platz zum vorausfahrenden Auto.

Im Falle eines unvorhergesehenen Rückstaus hilft das, Bremsenergie und damit Sprit zu sparen.

Nehmen Sie das Gas zurück und lassen Sie sich bis zum Hindernis mit eingelegtem Gang rollen.

Beim Anfahren sollten Sie zügig in den 2. Gang schalten!

Schnelles Schalten in höhere Gänge bedeutet niedrigere Drehzahlen und weniger Spritverbrauch.

Im Stadtverkehr können Sie im 5. Gang noch zügig mitschwimmen.

Tipp 3: Mit der Landschaft fahren

Bei Überlandfahrten lohnt es sich, mit der niedrigsten Drehzahl im höchsten Gang zu fahren.

Auf der Landstraße fahren Sie mit 80 Stundenkilometer, auf der Autobahn mit 120 Stundenkilometer am sparsamsten.

Vor einem Berg Schwung holen, also vorher etwas zu beschleunigen und dann das Tempo am Berg halten.

Berg runter lassen Sie Ihr Fahrzeug einfach im höchsten Gang rollen. Dadurch wird die Benzin- oder Dieselzufuhr komplett unterbrochen.

Würden Sie Ihr Fahrzeug im Leerlauf rollen lassen, würde trotzdem Sprit verbraucht werden.

Tipp 4: Mit weniger Gepäck fährt es sich leichter

Wenn der Motor weniger leisten muss, verbraucht er auch weniger Benzin oder Diesel.

Jedes Kilogramm zu viel bedeutet für den Motor höheren Spritverbrauch beim Beschleunigen.

Die Bremswege verlängern sich, da sich mit höherer Geschwindigkeit bei höherer Last auch die Beschleunigungsenergie erhöht.

Laden Sie unnötiges Gepäck vor jeder Autofahrt aus.

Auch Dachgepäckträger oder Fahrrad-Kupplungsträger erhöhen den Verbrauch durch größeren Fahrwiderstand.

Ist Ihr Auto voll beladen, vergrößern Sie den Abstand nach vorne.

Tipp 5: Achten Sie auf Ihre Reifen

Ein höherer Reifeninnendruck bedeutet weniger Rollwiderstand auf der Straße und weniger Spritverbrauch.

Beim Kauf eines Neuwagens bestehen Sie auf Leichtlaufreifen. Diese haben von zu Hause aus einen geringeren Rollwiderstand.

Tipp 6: Kurzstrecken vermeiden

Motoren haben durchschnittlich nach 4 Kilometern Fahrt ihre Betriebstemperatur erreicht.

Erst ab da fahren sie mit normalen Verbrauch. Kalte Motoren verbrauchen mehr! Lassen Sie den Motor niemals im Stand warmlaufen.

Bei kurzen Strecken, lohnt es sich mehrfach, das Auto stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen.

Sie tun etwas für Ihre Gesundheit, schonen Ihr Auto und Ihren Geldbeutel.

Tipp 7: Stromverbraucher abschalten

Jeder elektrische Verbraucher benötigt Strom, welchen die Lichtmaschine erzeugt.

Je mehr Verbraucher die Lichtmaschine beliefern muss, um so mehr muss der Motor leisten. Schalten Sie nicht benötigte Stromverbraucher ab.

Die Klimaanlage nur dann einschalten, wenn es draußen sehr heiß ist.

Tipp 8: Regelmäßiger Ölwechsel

Lassen Sie an ihrem Fahrzeug turnusmäßige Ölwechsel durchführen.

Bestehen Sie auf Leichtlaufmotorenöl. Dieses verringert wirksam die Reibung im Motor.

Der Kraftstoffverbrauch wird etwa um 5% gesenkt, egal wie hoch die oder Dieselpreise sind.

Zusammenfassung

So schlagen Sie den Dieselpreisen oder Benzinpreisen ein Schnippchen!

  • Motor aus im Leerlauf
  • vorausschauendes Fahren
  • mit der Landschaft fahren
  • weniger Gepäck
  • höherer Reifeninnendruck verringert den Rollwiderstand
  • Kurzstrecken vermeiden
  • unnötige Stromverbraucher abschalten
  • regelmäßiger Ölwechsel

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