Auto-Maut

Lohnt sich das Umfahren von Mautstraßen?

Die Maut gefällt Urlaubern nicht

In den Urlaub mit dem Auto zu fahren, ist eine Lieblingsbeschäftigung vieler Deutschlandbewohner.

Doch nach dem Beginn der Einführung der Maut in Österreich, der Schweiz und in Slowenien wurde der Weg zu diesen beliebten Kurorten für viele zu teuer.

Deshalb suchen viele Urlauber nach Möglichkeiten, ihre Reisekosten nach unten zu drücken.

Nachteile der Umwege für Urlauber

Einer der beliebtesten Tricks besteht darin, Mautstraßen zu umfahren. Doch wie Studien zu diesem Thema zeigen, bringt dieser Trick keine echte Ersparnis. Das liegt daran, dass der Umweg die Länge der Streck erheblich vergrößert.

Und wenn man die Höhe der heutigen und Dieselpreise berücksichtigt, dann kostet der Umweg mehr als die Maut.

Doch der Preis von Benzin und Diesel ist nicht der einzige Mangel des beliebten Tricks. Denn viele Umwege werden vor allem von LKWs genutzt, was zu ihrer Verstopfung führt.

Dadurch zieht sich die Reise in die Länge, sodass aus dem Urlaub-Vergnügen purer Stress wird.

Und auf Benzinpreise, Dieselpreise sowie verstopfte Landstraßen beschränkt sich das Ganze nicht. Denn viele der beliebten Kurort-Länder begannen vor kurzem, alle Umwege zu sperren.

Das liegt vor allem daran, dass sich die Bewohner der Ortschaften, über die solche Landstraßen führen, über Lärm und erhöhten Schadstoffausstoß durch vorbeifahrende Autos beschweren.

Erschwerend kommt hinzu, dass die EU derzeit die Einführung der EU-weiten Maut erwägt. Falls das Projekt verwirklicht wird, kann es sein, dass Umwege dann innerhalb der gesamten EU abgesperrt werden.

Aber noch ist keine Entscheidung gefallen, weil die Umsetzung des Projektes mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist.

Die Maut ist die bessere Alternative zu Umwegen

Um sich nicht von der Gunst der EU oder einzelner Landstraßenbetreiber abhängig zu machen, empfiehlt es sich, die Maut einfach zu bezahlen.

Denn im Vergleich zur Suche nach Landstraßen ist das viel schneller, einfacher und billiger.

Die Einfachheit der Bezahlung wird in vielen Fällen durch die sogenannte Mautbox garantiert.

Dadurch entfällt für den Nutzer die Notwendigkeit, in Schlangen zur Kasse zur Bezahlung der Maut zu stehen.

Doch auch die Vignetten, die heute zum Beispiel in Österreich zu bezahlen sind, stehen in keinem Verhältnis zu sonstigen Ausgaben eines Urlaubers, die normalerweise bei 100 Euro pro Tag oder sogar noch höher liegen.

Dabei können die Vignetten schon im Voraus bezahlt werden, was Autofahrern viel Zeit und Geld spart.

Ermöglicht wird letztere Möglichkeit vor allem Autoclubmitgliedern, die die Vignette einfach per Post bestellen können.

Dadurch gestaltet sich die Urlaubsplanung besonders bequem. Und auch die Kosten der Bestellung per Post halten sich im Rahmen des Zulässigen.

Außer der Bequemlichkeit und Schnelligkeit hat die Bezahlung der Maut auch einen anderen Effekt: Dadurch werden Mittel bereitgestellt, mit deren Hilfe der Zustand der Fernstraßen verbessert wird.

Das wiederum steigert den Komfort und erhöht die maximale Geschwindigkeit, mit der Autofahrer über Fernstraßen fahren können. Folglich investiert derjenige, der die Maut bezahlt, in eigenen Komfort.

Fazit

  • Versuche, den Mautstraßen auszuweichen, entpuppen sich beim näheren Betrachten als zu teuer und problematisch.
  • Zudem könnten sie schon demnächst per EU-Beschluss unmöglich gemacht werden.
  • Die Bezahlung der Maut bedeutet dagegen, dass man sicher, schnell und bequem am Zielort ankommt.
  • Dabei erweist sich die Maut gemessen an durchschnittlichen Ausgaben eines Urlaubers als durchaus bezahlbar.
  • Und schließlich dient sie der Verbesserung des Fahrkomforts der Urlauber, sodass man sie sogar gutheißen sollte.

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