Die fünf ultimativen Spritspar-Tipps

Allein in diesem Blog gibt es zahlreiche Spritspar-Tipps, die allerdings einen Nachteil haben:

Sie beschränken sich meist auf einen Tipp, der in der Praxis jedoch keine messbaren Erfolge nach sich ziehen wird.

Besonders gut funktioniert der Sparkurs nämlich immer dann, wenn mehrere Tipps kombiniert werden.

Welche dabei in der ganz persönlichen Situation am besten passen, muss jeder Autofahrer selbst entscheiden.

Fünf ultimative Spartipps zur Auswahl liefert der folgende Beitrag.

Einfach mal ausmisten

Kofferraum
pixabay.com © BerndSold // Vermutlich sieht jedes Familien-Urlaubsmobil so vollbepackt aus. Das zeigt sich dann auch am Spritverbrauch. Außerhalb des Urlaubs sollte der Kofferraum möglichst leer sein.

Die meisten Frauen kennen das Problem von der Handtasche: Mit der Zeit sammelt sich allerlei Krimskrams darin an.

Der Effekt: Die Handtasche wird nicht nur unübersichtlich, sondern auch mächtig schwer und damit letztlich unbequem zu tragen.

Nur weil das Auto nicht murrt, wenn Krimskrams und Müll im Kofferraum gelagert wird, heißt das noch lange nicht, dass es nicht sinnvoll wäre, regelmäßig auszumisten.

Experten raten, die Mindestausstattung ins Gefährt zu laden. Eine Einkaufstasche ist dabei ebenso erlaubt wie ein Eiskratzer.

Dieser kann allerdings in den Sommermonaten getrost in der Garage bleiben.

Warndreieck und Erste-Hilfe-Box dürfen indes nicht weg-rationalisiert werden. Diese sind Pflicht im Auto!

Auf den richtigen Reifen rollen

Die Wahl des richtigen Reifens hat nicht nur mit der im Fahrzeugschein festgelegten Reifengröße zu tun, sondern auch mit der Art des Reifens und dem individuell festlegbaren Reifendruck.

Erfolgreiche Spritsparer raten, den Reifendruck zu wählen, der für ein vollbeladenes Fahrzeug empfohlen wird.

Dieser Spar-Tipp reduziert zwar den Komfort, aber der Verbrauch sinkt.

Wer auf sogenannte „grüne Reifen“ setzen möchte, sollte im Vorfeld diesen Test studieren.

Das Ergebnis: Es gibt durchaus kaufbare grüne Sparer.

Der Toyo und der Nankang gehören indes nicht zur besten Wahl, denn sie haben beim Bremstest auf nasser Piste schlichtweg versagt.

Vorausschauend tanken

Tanken
pixabay.com © paulbr75 // Das Bundeskartellamt liefert in seinem Bericht erstaunliche Ergebnisse: Teuer wird das Tanken nämlich nachts und nicht an Feiertagen.

Abbildung 2: Das Bundeskartellamt liefert in seinem Bericht erstaunliche Ergebnisse: Teuer wird das Tanken nämlich nachts und nicht an Feiertagen.

Dass man auf der Straße vorausschauend agieren muss, lernt man bereits in der Fahrschule.

Neu ist indes die Idee, mit vorausschauendem Tanken Sprit sparen zu können.

Aus dem sehr detaillierten Bericht des Bundeskartellamtes lassen sich folgende Verbrauchertipps ableiten:

  • Tankzeit Am günstigsten tanken Autofahrer zwischen 18 und 20 Uhr. An diesen Zeitraum sollten sich Sparfüchse in jedem Fall halten. Ab 21 Uhr schnellen dann die Preise in die Höhe.
  • Mythos Dass die Spritpreise vor dem Wochenende und vor Feiertagen in die Höhe schnellen, ist ein Mythos. Der Bericht verweist auf Auswertungen zu den Pfingst- und Osterferien und konnte keine eklatanten Preisanstiege verzeichnen.
  • Preisvergleich Sinnvollerweise sollten Autofahrer die Preise der Anbieter vergleichen. Um nicht umsonst anzufahren (weil eine Tankstelle vielleicht gar nicht geöffnet hat), zählt auch ein Blick auf die Tankstellen-Öffnungszeiten zum vorausschauenden Tanken.

Aktiv spritsparend fahren

Umdrehungen
pixabay.com © markuspiske // Ein Blick auf die Anzahl der Umdrehungen hilft, um aktiv spritsparend zu fahren.

Abbildung 3: Ein Blick auf die Anzahl der Umdrehungen hilft, um aktiv spritsparend zu fahren.

Wer von sich selbst behauptet, aktiv spritsparend zu fahren, der muss sein Fahrverhalten beobachten und das beginnt im Grunde schon vor dem Einsteigen.

Wer eine Kurzstrecke vor sich hat, sollte sich eine Alternative überlegen. Ein kurzer Spaziergang oder ein Fahrrad-Trip sparen am meisten.

Erst ab vier Kilometern hat sich der Spritverbrauch normalisiert, weil der Motor genau dann auf Betriebstemperatur läuft.

Achtung: Wer glaubt, dass das Warmlaufen lassen des Motors hilft, der irrt sich. Hilfreich ist stattdessen der Einsatz von Leichtlaufölen.

Zügig in höhere Gänge schalten

Wer niedrigtourig fährt, spart Sprit.

2000 Umdrehen seien im Stadtverkehr ausreichend und können bis zu 30 Prozent an Spritkosten sparen.

Porsche hat dem Verkehrsclub Deutschland auf Nachfrage mitgeteilt, dass ein Porsche bei 50 Stundenkilometern 15,1 Liter verbraucht, wenn er im zweiten Gang fährt, und 6,2 Liter verbraucht, wenn er im sechsten Gang gefahren wird.

Auf Autobahnen und Fernstraßen reichen 2000 Umdrehungen sicherlich nicht aus.

Je schneller ein Fahrer in einen höheren Gang wechselt, desto größer ist das Sparpotential.

Als Faustformel gilt: Nach einer Autolänge sollte bereits der zweite Gang eingelegt werden.

Wer dann Gas gibt, kann ab 2000 Umdrehungen in den dritten Gang schalten.

Anschließend gilt: Möglichst schnell in den höchsten Gang kommen – das spart am meisten Sprit.

Vorausschauendes Fahren

Die schlimmsten Spritfresser sind die Momente, in denen angefahren oder abgebremst wird.

Um diese Kostenfaktoren so galant wie möglich zu umgehen, sollte man möglichst vorausschauend fahren.

Das ermöglicht das sparsame Gleiten (im Leerlauf), da natürliche Unregelmäßigkeiten im Verkehr leicht ausgeglichen werden können.

Auch im Auto gibt es die unsichtbaren Spritfresser

Im Haushalt ist es das rote Stand-by-Lämpchen, das verrät: Hier wird Strom verbraucht, ohne dass das Gerät aktiv betrieben wird.

Im Fahrzeug hingegen sind die Stromfresser meist besser versteckt.

Die Scheibenheizung läuft bei vielen Fahrern auf Dauerbetrieb – und das kostet Sprit.

Auch jeder Scheibenwischer knapst ein wenig vom Sprit im Tank ab.

Der größte Spritfresser ist indes die Klimaanlage. Experten kalkulieren mit knapp zwei Liter auf einer Strecke von 100 Kilometern.

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