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Diesel über 9 Cent teurer im August – Tanken in Polen spart bis zu 76 Cent pro Liter

16.09.2026

Zentrale Zahlen im Überblick

  • Diesel im August: Ø 2,275 Euro (+9,1 Cent gegenüber Juli)
  • Super E5: Ø 2,245 Euro (+2,7 Cent), Super E10: Ø 2,188 Euro (+2,7 Cent)
  • Teuerster Tag: 23. August (Diesel 2,343 Euro) – günstigster: 5./6. August (2,205 Euro)
  • Grenzvergleich: Polen -76 Cent, Tschechien -53 Cent, Luxemburg -51 Cent je Liter Super
  • Quelle: MTS-K-Preismeldungen aller ~15.000 Tankstellen + EU Weekly Oil Bulletin

Diesel hat sich im August spürbar verteuert: Im Bundesdurchschnitt kostete der Liter zwischen dem 1. und 25. August 2,275 Euro – gut 9 Cent mehr als im Juli (2,184 Euro). Auch Benzin zog an: Super E5 verteuerte sich um 2,7 Cent auf 2,245 Euro, Super E10 ebenfalls um 2,7 Cent auf 2,188 Euro. Das zeigt eine Auswertung des Verbraucherportals benzinampel.de auf Basis der amtlichen Preismeldungen aller rund 15.000 Tankstellen an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K).

Teuerster Tag war der 23. August

Innerhalb des Monats schwankten die Preise deutlich: Am günstigsten tankte Deutschland am 5./6. August (Diesel: 2,205 Euro, Super E5: 2,191 Euro), am teuersten am 23. August (Diesel: 2,343 Euro, Super E5: 2,301 Euro) – ein Unterschied von fast 14 Cent je Liter Diesel binnen zweieinhalb Wochen.

Bis zu 76 Cent Unterschied direkt hinter der Grenze

Wer grenznah wohnt, kann dem Preisanstieg ausweichen: Nach den aktuellen Zahlen des EU Weekly Oil Bulletin (Stand 17. August, inklusive aller Steuern) kostet Superbenzin in Polen im Schnitt 1,481 Euro – rund 76 Cent weniger als in Deutschland (2,239 Euro). Auch Tschechien (1,714 Euro), Luxemburg (1,727 Euro) und Österreich (1,795 Euro) sind deutlich günstiger. Bei einer 50-Liter-Füllung in Polen sind das rund 38 Euro Ersparnis – selbst mit 20 Kilometern Umweg bleiben über 30 Euro übrig. Teurer als Deutschland sind dagegen die Niederlande (2,329 Euro) und Dänemark (2,445 Euro). Einen laufend aktualisierten Vergleich samt Grenzpendler-Rechner bietet benzinampel.de unter benzinampel.de/tanken-im-ausland.

Spartipp: vor 12 Uhr tanken lohnt sich selten

Unabhängig vom Wohnort gilt seit der 12-Uhr-Regel des Kraftstoffpreisanpassungsgesetzes: Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen, um Punkt 12:00 Uhr – senken dürfen sie jederzeit. Die aktuell günstigsten Zeitfenster je Kraftstoff zeigt die täglich aktualisierte Prognose unter benzinampel.de/prognose.

„Der Diesel-Sprung um mehr als 9 Cent trifft Pendler und Gewerbe zur Urlaubsrückkehr besonders. Umso wichtiger ist Preistransparenz: Zwischen zwei Tankstellen derselben Stadt liegen oft über 20 Cent, zwischen Deutschland und Polen sogar 76 Cent", sagt Robin Steinheimer, Betreiber von benzinampel.de.

Über die Daten

benzinampel.de wertet die gesetzlich vorgeschriebenen Preismeldungen aller deutschen Tankstellen an die MTS-K des Bundeskartellamtes alle 5 Minuten aus; die Auslandspreise stammen aus dem wöchentlichen Oil Bulletin der EU-Kommission. Alle Auswertungen sind frei zugänglich unter benzinampel.de/statistiken. Bei Verwendung der Zahlen bitten wir um Quellenangabe „benzinampel.de". Auswertungszeitraum dieser Mitteilung: 1. bis 25. August 2026.

Quelle und ausführliche Statistik: Benzinampel-Auswertung: MTS-K-Preismeldungen + EU Weekly Oil Bulletin

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